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Bürgerbeteiligung

Ich wünsche mir eine Bürgerbeteiligung, die den Namen verdient. Nich nur beratend, sondern ausgestattet mit notwendigen Entscheidungsbefugnissen die schrittweise Festschreibung eines ergebnisoffenen Prozesses über mehere Jahre..

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Beteiligungs-Qualität

Die Beteiligungs-Qualität an der Nachnutzung von 70 Hektar dürfte in ihrer Bedeutung über so manchen „Runden Tisch“ hinausgehen, wenn alle Akteure konstruktiv und verlässlich bei der Stange bleiben sollen. Denn die nötige Qualität wächst an ihren Aufgaben:
• Die Beteiligungsebenen können vor und nach Verabschiedung eines Bebauungsplans sehr unterschiedlich sein und sich ab 2016 gut über sechs bis acht Jahre erstrecken.
• Weil die Areale groß und geografisch / architektonisch unterschiedlich sind, kann es ungleichzeitige, vielleicht auch getrennte Entwicklungen in verschiedener Durchführungsverantwortung geben (über die Stadt verteilte Wohngebiete und in sich unterschiedliche Kasernen).
• Sozialpolitische, nachbarschaftliche und kulturelle Ansprüche könnten überrollt werden vom Zwang zur innerstädtischen Verdichtung, der „Suche nach Bauland für neue Wohnungen“ (NW 24.05.2016) und „Gedankenspielen über einen komplett neuen Stadtteil“ (NW 26.05.2016) unter dem Druck eiliger Lösungen.
Unter derartigen Vorzeichen dürfte ein „Runder Tisch“ dauerhaft gefordert sein. Der „Runde Tisch“ wird nur dazu werden, wenn die dorthin Delegierten sich die Spielregeln der Online-Moderation zu Eigen machen könnten, und Dialog-Beiträge nicht an ihrer Stadtteilherkunft, sondern an ihrer gedanklichen Qualität messen würden. Dann wäre er auf dem Weg, “Konversions-Beirat“ auf Augenhöhe mit Arbeitshilfen und auszuhandelnden Befugnissen zu werden.