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Gemeinschaftliche Wohnprojekte

Der Konversionsprozess sollte für den Bereich „Wohnen“ auch genutzt werden, um kreativ neue Formen des Wohnens zu entwickeln.

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Herzlich Willkommen bei unserem ersten Online-Dialog!

Liebe Bielefelder, liebe Bielefelderinnen,

wir freuen uns, dass Sie Interesse haben, sich an dem Konversionsprozess zu beteiligen!
Wir sind gespannt auf Ihre Ideen und Hinweise!

Viele Grüße von der Moderation

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Arbeiten

Verkehrstechnische An- und Einbindung

Mich interessieren Fragen der An- und Einbindung der zu konvertierenden Flächen in ihre jeweilige Umgebung und welche Anforderungen das ggfs. an die bestehende Verkehrsinfrastruktur stellt.

Dazu würde mich besonders interessieren, mit wievielen neuen Haushalten wir auf diesen Flächen rechnen wollen und ob es z. B. Kennzahlen gibt, wieviele Haushalte wieviele Wege pro Tag/Woche/Jahr mit welchem Verkehrsmittel zusätzlich erzeugen. Um daraus abzuleiten, welche Veränderungen wir ggfs. an der bestehenden Infrastruktur vornehmen müssen.

Eine andere Frage wäre z. B., ob es uns gelingen könnte, den neuen Bewohnern dieser Flächen Mobilitätsangebote zu machen, die es ihnen ermöglichen, maximal nur einen Pkw pro Haushalt zu besitzen und diesen auch noch möglichst selten zu verwenden (weil die Dinge des täglichen Bedarfs fußläufig oder mit dem Fahrrad sicher zu erreichen sind).

Das hätte den Vorteil, dass man weniger Flächen für Pkw-Parkraum ausweisen muss und mehr Flächen für andere Nutzungen zur Verfügung hätte. Wenn man sich die Flächen heute ansieht (z. B. auf den relativ aktuellen Bildern von Google-Earth), erkennt man, dass ein beträchtlicher Anteil heute als Parkplatz genutzt wird.

Eine weitere Frage aus diesem Bereich ist damit natürlich auch die der Zielgruppen, die man mit der neuen Nutzung dieser Flächen ansprechen möchte, da sich auch daraus Anforderungen an die Mobilität ergeben - gleichzeitig sich aber auch Vorraussagen treffen lassen, welche Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Wenn ich z. B. ein Studentenwohnheim ansiedeln möchte, dann tue ich gut daran, z. B. den Studenten zu vermitteln, dass Sie willkommen sind, den Weg zur Uni mit dem Fahrrad zurückzulegen (je nach Route ca. sechs Kilometer oder ca. 20 Minuten - also eine gute Fahrradentfernung). Dazu müsste man sich dann die empfohlene Route daraufhin ansehen, ob sie denn dieses "Willkommen" radfahrenden Studenten auch vermittelt (oder eher vermittelt, dass sie doch lieber das Auto nehmen sollen weil sie als Radfahrer das dritte Rad am Wagen sind).

Dies nur als Anregung. M. E. bieten gerade solche "Neuansiedlungsprojekte" die Chance, Menschen eine andere Art der Mobilität zu ermöglichen. Und die sollten wir nutzen.