Projektbeispiele

INSEK Stadtumbau Sennestadt

Stadtlandschaft und Stadtgrundriss

Park- und Spiellandschaft Sennestadt

Um die Qualifizierung der Freiraumplanung zu erreichen und ein hochwertiges und übergreifendes Freiraumgestaltungskonzept für den Grünzug Bullerbachtal und den Ost-West-Grünzug in Sennestadt zu entwickeln, wurde ein freiraumplanerisches Wettbewerbsverfahren unter der Bezeichnung „Park- und Spiellandschaft Sennestadt“ in Form einer Planungswerkstatt vor Ort durchgeführt. Sieger des Wettbewerbsverfahrens ist das Büro scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf. Der radikal einfache und auf zeitnahe Realisierung ausgerichtete Entwurf zur Neuentwicklung der Grünzüge in Sennestadt verfolgt das Motto „Akupunktur statt Totaloperation“. Mit der Umsetzung Werkstattergebnisse ist eine deutliche Aufwertung des Sennestädter Grünzugs erkennbar. Mit einfachen Mitteln wurde die Parklandschaft neu belebt und attraktiviert.  

Projekte: Erlebniswelt Sennestadtteich, Boulebahn, Landschaftsbasen, Landschaftsklammer, Stangenwald, Wege- und Brückenaufwertung, Wegebeleuchtung

 

Gemeinschaft und Nachbarschaft

Verfügungsfonds

Der Verfügungsfonds gemäß Ziffer 17 Abs. 3 Förderrichtlinie Stadterneuerung NRW 2008 dient der Unterstützung von Workshops im Stadtteil, Mitmachaktionen, Imagekampagnen und anderen geeigneten Maßnahmen zur Aktivierung der Beteiligten im Stadtteil. Ziel ist die Vernetzung der im Stadtteil zu beteiligenden Gruppen und Initiativen und die Durchführung von integrativ ausgerichteten Veranstaltungen. Rund 20 Projekte wurden mit Mitteln des Verfügungsfonds umgesetzt.

 

Modellhafter Wohnungsbau

Wohnumfeldverbesserung Innstraße

Mit der Umsetzung der Planung ist ein Quartiersplatzes im Kreuzungsbereich der Innstraße und des Isarweges entstanden. Durch diese neue Platzsituation ist im Zusammenspiel mit flankierenden freiraumgestalterischen und verkehrsberuhigenden Maßnahmen eine identitätsstiftende Mitte als multifunktionaler Treffpunkt geschaffen und hierdurch ein Anstoß für das gesamte Viertel bewirkt worden.

Impuls-Werkstatt Bleicherfeldstraße

Die Mehrfamilienhäuser im Bereich der Bleicherfeldstraße sind aufgrund von baulichen Mängeln sowie der unattraktiven äußeren Gestaltung von einer hohen Fluktuation betroffen. Um der sinkenden Wohnraumnachfrage und den damit verbundenen Leerständen im Quartier vorzubeugen, konnte die Stadt Bielefeld mit der Eigentümerin Vonovia eine Verständigung zur Durchführung eines kooperatives Planungsverfahren erreichen. Die Umsetzung der Ergebnisse des Werkstattverfahrens starten in diesem Jahr. Die Eigentümerin Vonovia setzt ab 2017 die Ergebnisse des kooperativen Planungsverfahrens in einem ersten Bauabschnitt um. Laut der Vonovia ist vorgesehen alle Wohnbestände im Quartier Bleicherfeldstraße bis 2019 aufzuwerten.

 

Modellhafte Infrastruktur

Umfeldverbesserung Bärenplatz

Als eines der sieben von Reichow geplanten dezentralen Quartierszentren in Sennestadt wurde der Bärenplatz gestalterisch aufgewertet. Seit Fertigstellung der Maßnahme im Mai 2015 wird der Bärenplatz mit finanzieller Unterstützung aus Mitteln des Verfügungsfonds kulturell bespielt. Auch eine Aktivierung der leerstehenden Ladenlokale konnte mit der Umfeldverbesserung am Bärenplatz erreicht werden.

Modernisierung des LUNA

Im Zuge der Aufwertung und Modernisierung der zentralen Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Sennestadt wurden u.a. die Sanierung des Freizeitzentrums Luna (aus Mitteln des Konjunkturpaketes) sowie der Umbau des Jochen-Klepper-Hauses begleitet.

 

Gewerbe, Arbeitsstätten und Ausbildung

Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)

BIWAQ verknüpft quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Mit dieser Sozialraumorientierung erreicht die Unterstützung die Menschen, die sie benötigen. Die Projekte entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse in Sennestadt.

Jugend stärken im Quartier

Das Programm bietet Angebote für junge Menschen zur Überwindung von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen am Übergang von der Schule in den Beruf an.

Beide Projekte werden vor Ort von der REGE mbh in Kooperation mit dem Stadtumbau umgesetzt. Gemeinsam wird ein Quartiersbüro am Kaufweg 1 betrieben.